
| Wandern - Trekking |
Dieser Trekking-Weg startet in Bracchio, einer Gemeinde von Mergozzo und passiert die Vercio-Alpen, die die Grenzen zum Val Grande bilden. Es handelt sich um einen Ring-Wanderweg, der für jedes Niveau geeignet ist. Von Mergozzo aus startet man bis nach Bracchio. Hier lässt man das Auto stehen, um ab jetzt zu Fuß weiterzulaufen. Wenn man das letzte Haus im Dorf im Norden erreicht hat, überquert man eine kleine Holzbrücke, und erreicht bald ein kleines Kirchlein. Hier hat man schon die Hälfte des Trekking-Weges zu den Vercio-Alpen hinter sich. Nach zwei verlassenen Almen und zwei Flüsschen erreicht man - nach etwa einer Stunde Fußmarsch - die Alpe Vercio auf einer Höhe von 850 m.
Auf dieser gepflegten Alm gibt es eine kleine Kirche zu besichtigen. Jeden letzen Sonntag im Juli wird auf dieser Alm die Madonna mit einer festlichen Prozession gefeiert. Von hier auf führt ein Wanderweg mit vielen Kurven immer weiter, stößt auf die Kante des Valgrande und führt schließlich über die fünf Gipfel, die auch Denti del Gigante genannt werden. Hier befindet man sich über den Höhlen des Steinbrüchs von Candoglia. Ab hier wird der weitere Aufstieg immer beschwerlicher und ist nur noch für Profi-Sportler zu empfehlen. Bis zum Gipfel des Corte Lorenzo auf 1.574 m Höhe sind es etwa zwei Stunden Weg.
Ein Trekking-Ausflug zum Berg Montorfano, stellt eine Tour dar, die jedoch nur von ausgebildeten Treckern unternommen werden sollte. Der Montorfano-Berg, der im Val d‘Ossola gelegen ist, befinden sich noch viele alte Militärstraßen aus dem 1. Weltkrieg. Auf dieser Trekking-Route kommt man an vielen Bauten vorbei, die hier in weißem Granit ausgeführt worden sind. Auch natürliche Grotten liegen an diesem Weg, die teilweise als Munitionslager für Waffen gedient haben.
Der Aufstieg beginnt am südöstlichen Steilhang des Berges. Von der Bundesstraße, die Gravellona mit Verbania verbindet, nimmt man die Straße in Richtung Mergozzo. Nach einer starken Rechtskurve kommt man zu einer Höhle, in der immer noch Stein abgebaut wird. Hier beginnt der Wanderweg. Hier bei der Höhle kann das Auto geparkt werden. Nach etwa 30 Minuten erreicht man Kasematten und eine Felshöhle mit verschiedenen Räumen. Wenn man weiterläuft, gelangt man nach ca. 25 Minuten den abgerundeten Gipfel des Berges, auf dem sich zwei Gräben befinden, die zu geschlossenen Räumen führen. Der Rundblick von hier oben ist phänomenal und entschädigt für die unternommenen Anstrengungen der Bergbesteigung.
Ein Ausflug auf dem Sentiero Azzuro genannten Weg ist für alle Niveaustufen geeignet - es handelt sich um die alten Straßen der Picasass, der Steinmetzen von Mergozzo, die diese Straße täglich benutzten, um die Höhlen zu erreichen, die sich auf der anderen Seite des Berges befinden. Dieser Spaziergang kann das ganze Jahr über unternommen werden. Der Sentiero Azzuro ist ein Rundweg, der an den Ufern des Sees Lago di Mergozzo vorbeiführt. Besonders der Teil des Weges, der in Mergozzo beginnt und bis in den Ort Montorfano führt, begeistert. Nachdem man den Ort Mergozzo verlassen hat, läuft man parallel an der Bahnstrecke entlang, auf der rechten Seite das Grün der Berge und unten das Blau des Sees. Nach zwanzig Minuten stößt man auf eine Quelle mit einer Wassertraufe. Diese wird in Mergozzo Sorgente del Munaste genannt. Der Wanderweg steigt nun wieder leicht an und nach ca. 10 Minuten kommt man an eine asphaltierte Straße, die nach einigen Kurven zur Ortschaft Montorfano führt.
Für die Wanderroute zum Monte Todun und der Colma di Cossogno, die vor allem in den Monaten März bis November passierbar ist, wird eine einfache Wanderausrüstung vorausgesetzt: bequeme Wanderschuhe und sportlich-bequeme Wanderkleidung. Die Route dauert etwa zwei Stunden. Ihr Auf- und Abstieg geht über einen Höhenunterschied von 1132 m. Die Wandertour beginnt in Miazzina, das man von Verbania-Intra, über Trobasco in Richtung Cambiasca erreicht. Von Miazzina, das auf einer Höhe von 750 m liegt, geht auf der linken Seite ein Weg ab, der nach Rugno führt. Rugno ist ein ursprüngliches Bergdorf, in dem die Hütten restauriert worden sind. Jeden Sonntag im Juli werden hier große Feuer für das hiesige Bergfest entfacht.
Wenn man weiterläuft, kommt man auf einen Pfad, der nach etwa 20 bis 25 Minuten zu einer kleinen Kapelle führt, der Cappelletta d‘Midi. Von hier aus sind es dann noch wenige Minuten bis zu einer Alpe Aurelio genannten Stelle, die sich auf 934 m befindet. Diese Alm hat zwar insgesamt weniger Berghütten als Rugno - dafür hat man hier den schönsten Panoramablick, den die gesamte Region. Nach den Almhütten spaltet sich der Weg auf: nach links führt er zur Motta d‘Aurelio, zur rechten geht er in einen Wald. Der Aufstieg wird hier beschwerlicher, erreicht aber nach wenigen Minuten den höchsten Aussichtspunkt der Aurelio-Alm. Nach etwa einer Dreiviertelstunde wird La Coletta erreicht, nach weiteren 10 Minuten Cappella Fina. Der Weg führt noch über ein paar enge Kurven und endet nach wenigen Metern auf dem Gipfel des Monte Todun, einem 1298 m hohen Berg.