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Alto Vergante
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Route de montagne Brovello Carpugnino Massino Visconti Castello visconti San Salvatore Vue sur le Lac Majeur
 

Alto Vergante

Auf den Höhen des Alto Vergante gelegen, zwischen Arona und Stresa, befindet sich der Ort Massino Visconti . Er erstreckt sich auf einer Fläche von 6,77 Quadratkilometern und zählt heute einige Tausend Einwohner. Die Ortschaft hat ein Gefälle von ca. 600 m zwischen den Bergen Monte Cornaggia mit 922 m und dem Monte San Salvatore mit 794 m. Auf der Ostseite dieses Berges ist der Kern des Ortes lokalisiert. Der Ort ist bequem von der Autobahn A 26 zu erreichen, wenn man die Ausfahrten von Meina oder von Carpugnino nimmt.

Wenn man eine der vielen Wege, die an den Seiten des San Salvatore abgehen, verfolgt, befindet man sich gleich in der reinen Natur. Schattige Kastanienwälder und Buchen wechseln sich ab, wo Blumen wie Erika, Ginster und Farne wachsen. Auch Gruppen von Birkenbäumen findet man hier. Wenn es die üppige Vegetation erlaubt, fällt der Blick auf das weite Panorama der unten liegenden Stadt, auf den Lago Maggiore, die lombardischen Voralpen mit ihren Seen und ihren Ebenen.

Mit seinen geschichtlichen und künstlerischen Hinterlassenschaften, seinen landschaftlichen Reichtümern und seinem begünstigt milden Klima ist Massino Visconti heute ein halb touristischer Ort, der über viele Unterkünfte sowie eine Vielzahl an Restaurants, die regionaltypische Gerichte anbieten, sowie noch über original ausgestattete Trattorien verfügt. Über das ganze Jahr finden hier zahlreiche Veranstaltungen, kirchliche und volkstümliche Weihfeste sowie sonstige kulturelle Veranstaltungen und sportliche Ereignisse statt, die sich hier häufig mit den lokalen Traditionen verbinden.

Beim nahe gelegenen Wallfahrtsort von San Salvatore handelt es sich um einen mystischen Ort, der von einem Buchen- und Birkenwald umgeben ist. Von diesem Platz aus kann man den See sehen. Diese eindrucksvolle Aussicht hat sicher dazu beigetragen, dass hier um das Jahr 1000 Benediktiner eine Abtei errichtet haben. Im Jahre 1400 kamen die Augustiner, die hier den Kult der Madonna della Cintura einführten und die hier über zwei Jahrhunderte lebten, bis sie von Eremiten abgelöst worden sind. Auf dem Platz gibt es zwei Kapellen, San Quirico und Santa Maria Maddalena, in denen schöne Fresken erhalten sind.

Sass dal Pizz und Monte Cornaggia

Der Sass dal Pizz; ist ein imposanter Felsenausläufer, der reich an kupellenförmigen Gravierungen ist und sich etwa 100 m nordöstlich vom großen Kreuz des Monte Torriggia, einem 912 Meter hohem Berg befindet. Da er als Felsenturnplatz verwendet wurde, ist er heute nicht besonders gut erhalten geblieben, aber man hat von hier aus eine atemberaubende Aussicht über den Lago Maggiore.

Weitere Felsen mit Petroglyphen kann man an dem gemütlichen Pfad sehen, der zum Gipfel des Monte Cornaggia (922 m) führt. Auch von diesem hat man einen außerordentlichen Ausblick auf den See, den Mottarone und den Monte Rosa. Vor allem auf den Abhängen dieser beiden Berge kann man kleine Felsen mit Gravierungen entdecken. Erwähnenswert ist z. B. ein kleines, archaisches Kreuz (10 x 15 cm), das auf einen Grenzstein zwischen den Gemeinden Massino Visconti und Nebbiuno, im Poggio Alto genannten Gebiet, eingraviert ist. Daneben befindet sich auch ein Grenzkreuz aus der zweiten Hälfte des 19. Jh.

Kirche von San Martino, Gattico

Die Kirche von San Martino ist eine würdevolle, abgesonderte Ruine im Grünen. Sie stammt aus dem 12. Jh. - in einer Bulle von Papst Innocenz II. aus dem Jahre 1132 ist sie als Pfarrei von Gattico angegeben - hat heute aber kein Dach und keinen Fußboden mehr, und nach Meinung einiger Gelehrter ist das schlichte, schöne, romanische Bauwerk nie richtig fertiggestellt worden.

Das Gebäude hat drei Schiffe mit halbrunden Apsiden und Fensterchen mit Ausschmiegungen; darüber befinden sich kleine, in Steinblöcke gemeißelte Bögen. Vor dem Eingang fällt ein riesiger, behauener Felsblock auf, der wegen einer Aushöhlung für ein altertümliches Taufbecken gehalten wird. Dieses, für lange Zeit vernachlässigte wertvolle romanische Zeugnis ist kürzlich restauriert worden und hat so seine evokative Macht zurück gewonnen.

 
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