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Rocca di Arona
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Fotos

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Die Rocca von Arona

Sobald man in die Nähe von Arona gelangt, fällt einem sofort diese imposante Festung auf, die auf einem hohen Hügel, der schon in der Jungsteinzeit von Menschen genutzt wurde, über die Stadt ragt. Wenn man dann zum gegenüberliegenden, lombardischen Ufer blickt, kann man auf dem Gipfel einer Anhöhe eine „Zwillings“-Festung erkennen: die Rocca von Angera.

Jahrhunderte lang waren diese beiden Festungen wichtige Stützpunkte der Kontrolle über den Lago Maggiore und heute, obwohl von der Burg von Arona nur noch Ruinen übrig geblieben sind - im Gegensatz zur Burg von Angera -, bezeugen sie noch die schwierigen Zeiten, und symbolisieren eine vom Menschen errichtete Macht.

Die Festung von Arona wird zum ersten Mal im Jahre 999 n. Chr. erwähnt. Im Laufe der Jahre wurde sie mehrmals zerstört und wiederaufgebaut. 1439 überließen die Visconti sie, zusammen mit dem Dorf Arona, den Borromeo, die sie wiederaufbauten und zwei weitere Ringmauern auf rundem Grundriss mit Türmen anbauten. Die Mauern erstreckten sich den Abhang der Anhöhe hinunter bis zum Militärhafen. Eine halbverdeckte Steintreppe ermöglichte den Zugang, die so genannte Strada Segreta , die heute noch zu sehen, aber nicht mehr betretbar ist. Sie schließt sich den Stadtmauern an, die Vitaliano und Federico Borromeo errichtet hatten. Ihre Reste können heutzutage noch an einigen Stellen in der Stadt besichtigt werden.

Von der Burg sind nur noch die Überreste der drei Festungsmauern, des Hauptturms der Rocchetta, des romanischen Oratoriums von S. Ambrogio aus dem 11. Jh., des Waffenraums und der Geburtsstätte von San Carlo Borromeo erhalten geblieben.

Derzeitig ist die Rocca ist ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer mit einem großen Park, in dem sich auch ein Kinderspielplatz befindet. Im Sommer finden hier wichtige Musikveranstaltungen statt.

Die Statue San Carlone

In der Festung oberhalb von Arona, dem Castello della Rocca, wurde der Heilige Carlo Borromeo im Jahr 1538 geboren. Nicht weit von hier entfernt ist ihm ein Denkmal gesetzt worden. Als Monumental-Statue taucht der San Carlone als Wahrzeichen der Stadt auf. Mit 23,40 Metern Höhe gehört die Statue zu den größten der Welt. Sie gilt zudem als eines der bedeutendsten religiösen Denkmäler am gesamten Lago Maggiore. Kardinal Federico Borromeo hatte sie in Auftrag gegeben und sie in den Jahren 1614 bis 1698 ausführen lassen.

Die Statue scheint die Menschen mit einem gutmütigen, aber trotzdem strengen Ausdruck in Empfang zu nehmen; mit leicht geneigtem Kopf segnet der Heilige seine Heimatstadt mit der Rechten, während er in der linken Hand das dicke Gesetzbuch der mailändischen Kirche hält. Sie wurde zwischen 1614 und 1697 nach Entwürfen von Giovanni Battista Crespi, il Cerano genannt, errichtet, mit der großzügigen Unterstützung des Kardinal Federico Borromeo. Sie besteht aus Mauerwerk und einem Gerüst aus Eisen und Holz, das mit Kupferplatten verdeckt ist. Das Haupt und die Hände des Heiligen sind aus Bronze gefertigt.

Der Clou: Die Statue ist von Innen her begehbar und hat an verschiedenen Seiten kleine Fenster: durch sie öffnet sich ein traumhafter Ausblick auf die umgebende Landschaft und den Se
 
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