Luino

Die an der Tresa-Mündung in einer weitläufigen Bucht gelegene Stadt Luino gilt spätestens seit ihrer industrialisierung und eisenbahnvernetzung in der zweiten Hälfte des 19. Jh. als das wirtschaftliche Zentrum des östlichen Lago Maggiore. Weit über die Grenzen hinaus bekannt und äußerst beliebt ist Luino vor allem dank seines Marktes, der bereits 1541 von Kaiser Karl V. genehmigt wurde. Jeden Mittwoch bieten seitdem zahlreiche Stände rund um die Piazza Garibaldi ein breites Warensortiment an, das von Lebensmitteln und Haushaltsartikeln bis hin zu Kleidung und Lederwaren reicht. Besonders stolz ist die Stadt neben den beiden hier geborenen Schriftstellern Piero Chiara und Vittorio Sereni auf ihren ehrenbürger, den Literaturnobelpreisträger Dario Fo.

Sehenswertes
Über die beiden Kirchen Madonna del Carmine und San Giuseppe an Luinos schöner, Platanen gesäumter Seepromenade hinaus lohnt vor allem die Kirche San Pietro einen Besuch. Sie befindet sich am ende des Viale delle rimembranze neben dem Friedhof. Im innenraum ist ein Fresko zu sehen, das die anbetung der Heiligen Drei Könige (Adorazione dei Magi) darstellt; es wird dem renaissancemaler Bernardino Luini zugesprochen. Ältester Bestandteil der Kirche ist ihr romanischer Glockenturm aus dem 11. Jahrhundert. Sehenswert ist darüber hinaus der ältere, etwas erhöht liegende Kern Luinos, in dessen engen Gassen sich die oftmals bereits restaurierten Häuser dicht aneinander drängen. Die Pfarrkirche San Pietro e Paolo steht ebenfalls in diesem Teil. Unweit entfernt, an der Piazza Libertà stößt man auf vornehme Palazzi aus dem 18. und 19. Jh.; unter ihnen der Palazzo Crivelli Serbelloni, Sitz des rathauses. Die Stadtbibliothek und das Museo Civico, das mit einer kleinen Gemäldesammlung und archäologischen Funden aus der umgebung zu interessieren weiß, sind im ufernahen Palazzo Verbania untergebracht.

In der Nähe
Befindet sich Luino selbst an der Mündung des weitläufigen, dicht bevölkerten Travaglia-Tals, so liegt Maccagno weiter nördlich am ausgang des engen und bewaldeten Veddasca-Tals. Die kleine Stadt ist durch den Strom Giona in zwei Hälften geteilt, Maccagno-Inferiore und -Superiore. im anschluss an den kleinen Touristenhafen öffnet sich die Piazza Roma, die von einem mittelalterlichen Turm, der sogenannten Torre Imperiale dominiert wird. Von der Kirche Madonna della Punta (16.Jh.) aus genießt man einen wunderschönen Blick auf den Lago Maggiore und die Castelli di Cannero, die sich auf zwei winzigen, der piemontesischen Stadt Cannero riviera vorgelagerten inseln befinden. Darüber hinaus besticht Maccagno durch eine sehr schöne Seepromenade. Auf einer futuristischen Brücke, die über die Giona führt, hat das Museo Civico seinen Platz gefunden. Seit 1979 werden hier unterschiedliche exponate aus dem 20.Jh. ausgestellt. Unter ihnen befinden sich Werke von De Chirico, Fiume, Levi, Parisi und Picasso. Östlich von Maccagno liegt im Veddasca-Tal auf einer Höhe von 924 m das kleine Dorf Monteviasco. Man erreicht es entweder über eine Seilbahn von Mulini di Piero aus oder aber zu Fuß über einen Treppenaufgang. Viele der alten Gebäude des Dorfes sind bereits im ursprünglichen Stile restauriert worden und dienen nun als Ferienhäuser.

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