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Die Weinberge von Novara: Dal Riso al Rosa ... heißt ein italienisches Sprichwort
Im Norden von Novara, zwischen den beiden Flüssen Sesia und Ticino, liegen die Hügel von Novara, die sogenannten Colline Novaresi. Sie erstrecken sich bis hin zum Orta-See und sind von einer vielfältigen Landschaft mit reichlich Wasser und von vielen Hügeln umgeben.
Einige ihrer Ortschaften, die einen Besuch lohnen, sind z. B. Romagnano Sesia, Ghemme, Cavallirio und Borgomanero - jede von ihnen mit einer ganz eigenen Kultur, Volkskunst, Gastronomie und natürlich mit eigenen Traditionen. Etwa Ghemme, eine knapp 4.000 Einwohner zählende Ortschaft, lohnt einen Besuch, z.B, um das Ricetto - eine alten, befestigten Bauernhof mit Kornspeichern und Kellern - zu besichtigen, in dem sich die Einwohner seinerzeit versteckten, wenn kriegerische Auseinandersetzungen drohten.
Die Geschichte dieser Region ist anhand vieler antiker Monumente kühner Brücken, gut ausgebauten Befestigungsanlagen und Zufluchtsstätten nachvollziehbar. Heute ist es mehr die hier ansässige Industrie, die Stadt und Industrie prägt sowie gastronomische Erzeugnisse, welche verschiedene europäische Auszeichnungen erhalten haben.
Die Umgebung von Novara, der zweitgrößten Stadt im Piemont, ist aber vor allem für zwei Dinge bekannt: Ihre Reisfelder und ihre Weinberge. Die Reisfelder werden durch die Nebenflüsse des Po, des größten Flusses in Italien, bewässert. Viele wohlschmeckende Gerichte mit Reis gehören daher zur Novareser Küche, wie z. B. die Polenta Concha. Jedes zweite in Europa geerntete Reiskorn kommt auch heute noch aus dem Piemont und Vercelli ist ganz sicher seine ungekrönte Reishauptstadt.


