Der untere Lago Maggiore

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Die Ossola-Täler

Die Ossola-Täler im Norden des Lago Maggiore-Gebietes mit ihren Ortschaften bilden wieder einen Kosmos für sich: Hier kann man die Anmut der Täler- beispielsweise um Domodossola - ebenso erleben wie die Faszination hoher Berge.

Das gesamte Gebiet hat ganz unterschiedliche Landschaften ausgeprägt. Es hat sich zwischen den Lepontiner Alpen, den Seen im Süden und im Norden in Richtung Schweiz ausgebildet. Die Ossola-Täler wirken insgesamt ruhiger, natürlicher, haben jedoch manchmal eine geradezu dramatische Wirkung.

Vom nördlichsten Ort im Piemont, Valle Formazza, durch viele Täler wie das Valle Antigorio, das Valle Divedro, das Valle Bognanco, das Valle Antrona, oder das bekannte Vigezzo-Tal gelangt man hier bis zur Spitze des Monte Rosa in der Valle Anzasca. In Macugnaga steht man sozusagen zu Füßen des imposanten, schneebedeckten Massivs des Monte Rosa, mit 4637 Metern der zweithöchste Berg in Europa.

Die Ossola-Täler sind besonders für Individual-Touristen spannend: hier kann sehr gut gewandert werden - ca. 2.500 Kilometer Wanderwege sind hier allein zu entdecken. Weiterhin können hier eindrucksvolle Ausflüge durch das Centovalli-Gebiet in der Schweiz mit der Vigezzina-Bahn unternommen werden, der mitten durch diese wilde, schroffe, häufig noch völlig unberührt wirkende, aber wunderschöne Landschaft fährt.

Der Nationalpark Val Grande ist schließlich das größte Wildnisgebiet in ganz Italien - und für sich allein schon eine Attraktion!

Auch der Parco Naturale Alpe Veglia e Devero – ein Naturschutzgebiet an der Grenze der Schweiz – im Kanton Wallis lohnt einen Besuch. Allein an die 70 verschiedene Käsesorten, darunter natürlich der König der Käse, der Bettelmatt, wollen hier gekostet werden. Aber auch veschiedene Salami-Sorten und, nicht zu vergessen: die berühmten Gnocchi aus Kastanienmehl, kommen aus dieser Region.