Reiseziele

Die Stadt Biella, die kürzlich mit den Titeln UNESCO-Kreativstadt und Alpenstadt des Jahres 2021 ausgezeichnet wurde, bietet zahlreiche archäologische, künstlerische und architektonische Schätze.

Im Gebiet von Biella Piano finden Besucher die Kirche und das Kloster San Sebastiano sowie die barocke Dreifaltigkeitskirche, gelegen an der Via Italia, der Fußgängerzone. Auf dem nahegelegenen Domplatz ragen das Baptisterium und der Glockenturm von Santo Stefano als einige der schönsten Beispiele romanischer Architektur im Biella-Gebiet hervor.
Im historischen Stadtteil – dem Piazzo – gehören zu den bedeutendsten historischen Gebäuden der Palazzo La Marmora, der Palazzo Ferrero und der Palazzo Gromo Losa.
Entlang des Flusses Cervo zieht die Cittadellarte – Fondazione Pistoletto Kunstliebhaber an, ein Projekt, das das gefeierte historische Erbe der Stadt mit den innovativsten Strömungen der zeitgenössischen Kunst verbindet.

Außerhalb von Biella erinnern das Dorf Masserano, einst ein päpstliches Lehen, und das berühmte Ricetto di Candelo, eine im 14. Jahrhundert von den Einwohnern erbaute befestigte Siedlung, die noch heute perfekt erhalten ist, an das Mittelalter.
Ebenfalls einen Besuch wert sind das geheimnisvolle Dorf Rosazza im Valle Cervo und das berühmte Heiligtum von Oropa, seit 2003 UNESCO-Weltkulturerbe. Weitere bedeutende alpine Heiligtümer, die man nicht verpassen sollte, sind Graglia, San Giovanni d’Andorno und das Heiligtum von Brughiera.

Naturfreunde finden im Biella-Gebiet Naturreservate von großem Reiz. Eine empfohlene Route führt die Besucher zur Entdeckung des Burcina-Parks und der Oasi Zegna, wahre Oasen unberührter Natur. Wir empfehlen außerdem die Erkundung der eindrucksvollen Goldmine aus der Römerzeit im Naturschutzgebiet Bessa sowie der Baraggia mit ihren einzigartigen Farben und grenzenlosen Horizonten.
Schließlich befindet sich entlang der “Strada della Lana” (Wollstraße), die Biella mit Borgosesia verbindet, die Fabbrica della Ruota, ein zentraler Ort des Industrieerbes.

See und archäologische Stätte von Viverone
Der Viverone-See ist der drittgrößte im Piemont.
Dank Campingplätzen, Feriendörfern, Hotels und Badeeinrichtungen in der Stadt Viverone ist er für den Tourismus gut ausgestattet; seine ruhigeren südlichen und westlichen Ufer eignen sich hingegen ideal zur Vogelbeobachtung.
Als Kreuzung historischer und spiritueller Routen wie der Via Francigena, des Jakobswegs von St. Charles und des Weges von Oropa beherbergt der Viverone-See auch eine prähistorische Siedlung unter Wasser, die 2011 in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen wurde.

Sie gehört zum System der “Prähistorischen Pfahlbauten rund um die Alpen” und besteht aus den unteren Resten von über 5 000 Pfählen, die einst die Strukturen eines großen kreisförmigen Dorfes mit einem Durchmesser von etwa 70 Metern trugen.
Die umliegende Landschaft – ein Gebiet aus Sümpfen, Wiesen und Pappelwäldern – wird durch spezifische italienische und europäische Umweltvorschriften geschützt, während das Dorf selbst ein hervorragendes Beispiel einer Siedlung der Bronzezeit darstellt.

Sehenswürdigkeiten

Das Naturschutzgebiet Oasi Zegna erstreckt sich über 100 Quadratkilometer in den Bielleser Alpen und umfasst etwa 700 Hektar Buchenwälder, 300 Hektar Tannenwälder und 400 Hektar Mischwälder. Es ist ein besonders...
Das Heiligtum von Oropa, auf 1.200Metern Höhe in den Bielleser Voralpen gelegen, ist der größte Marienwallfahrtsort der Alpen und seit 2021 als UNESCO-Weltkulturerbe im Rahmen der Sacri Monti (Heiligen Berge)...
Der Viverone-See, an der Grenze zwischen Biella, Canavese und Vercelli, ist der drittgrößte natürliche See des Piemont und ein ideales Ziel für alle, die Natur, Entspannung und Outdoor-Sport suchen. Sein...