Reiseziele

Die Stadt Castelletto Sopra Ticino war einst ein wichtiges Zentrum der lokalen Wirtschaft. Ihr alter Hafen florierte durch den Transport von Gütern und Passagieren entlang des Flusses Ticino zum Lago Maggiore, nach Sesto Calende am gegenüberliegenden Ufer und ins Herz der Poebene. Hier wurden Lastkähne mit dem rosafarbenen Candoglia-Marmor auf ihrem Weg zum Bau des Mailänder Doms vorbeigeschleust, ebenso wie solche mit dem weißen Montorfano-Granit, der schließlich in Rom zum Bau der Basilika San Paolo verwendet wurde. Und kein Geringerer als Giuseppe Garibaldi nutzte am 23. Mai 1859 Boote eines örtlichen Anwalts, um die Lombardei zu erreichen, als er Kommandant seines Militärkorps „Die Jäger der Alpen” (Cacciatori delle Alpi) war. Von dem einst geschäftigen Hafen ist heute nur noch ein kleiner Anlegeplatz übrig geblieben, der für gelegentliche Fährverbindungen zwischen den Ufern des Ticino genutzt wird.

Sehenswürdigkeiten

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